DE | EN | CN
Prozess-, Kosten- und Qualitätsoptimierung durch Prozessdatenanalyse

Viele Kunststoffverarbeitungsprozesse werden heute noch häufig durch Erfahrungswerte oder „trial and error“ eingestellt und optimiert. Dabei hängt die Qualität des Ergebnisses vielfach vom subjektiven Empfinden des Bedieners bei gleichzeitig engen Zeitvorgaben ab. Dies liegt unter anderem daran, dass sich die komplexen Verfahren der Kunststoffindustrie selbst analytisch kaum erfassen lassen. Um dennoch konkrete Zusammenhänge von Prozessgrößen zur Produktqualität oder den  eigenschaften herstellen zu können, existieren verschiedene Möglichkeiten. Gerade bei typischen Kunststoffverarbeitungsprozessen bilden u. a. softwaregestützte Auswerteverfahren einen vielversprechenden Ansatz. Diese Systeme sind in großindustriellen Anlagen der Chemieindustrie und Energieerzeugung bereits im Einsatz und liefern exzellente Ergebnisse. Sie sind jedoch auch in der Kunststoffverarbeitung und bei KMU anwendbar.

Prozesskostenoptimierung
Das Projekt richtet sich deshalb verfahrensübergreifend an alle Kunststoffverarbeiter, da die hier angewendeten Verfahren für die meisten Kunststoffverarbeitungsprozesse anwendbar sind. Es können an Hand der Modellierung beispielsweise Prozesse sowohl auf Energieeffizienz als auch gleichzeitig auf Qualität optimiert werden.

 

Vorrangiges Ziel des Kooperationsprojektes ist es, die Produktionsdaten aus Industrieanlagen von erfahrenem Personal analysieren zu lassen und durch die Ergebnisse Prozessoptimierungen anhand spezifischer Qualitätskennwerte zu ermöglichen. Durch neuartige Analyseverfahren wird ein vertiefter Einblick in die Prozesse ermöglicht und es können darüber hinaus die qualitätsbestimmenden Produktionsparameter identifiziert und optimiert werden. Neben der Qualität kann dies auch zur Kostenoptimierungen genutzt werden.

Durch Kooperations-Partner können im Anschluss an das Projekt die entwickelten Softsensormodelle in die Produktionsanlagen, zur inline Analyse des Prozesses und der Produktqualität, implementiert werden.

Nähere Informationen finden Sie im Projektflyer.

SKZ_Flyer_Prozessdatenanalyse, 650 KB

 

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Christoph Kugler
Friedrich-Bergius-Ring 22
97076 Würzburg
Tel: +49 931 4104-457
Fax: +49 931 4104-707