Kaum eine andere Werkstoffgruppe hat unsere Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten so stark geprägt wie die Kunststoffe. In vielen Bereichen konnten klassische Materialien wie Metall, Keramik oder Glas bereits durch Kunststoffe ersetzt werden. Grundvoraussetzung für innovative Produkte und neue Anwendungen ist allerdings immer die Verfügbarkeit eines geeigneten Werkstoffs. Daraus resultiert ein Trend zur Entwicklung hochspezialisierter Kunststoffe. Dem entgegen steht jedoch die Tendenz vieler Rohstoffhersteller, Produktlinien zu verschlanken und somit Spezialprodukte mit geringen Umsatzmengen aus dem Programm zu nehmen.

Glücklicherweise ist es für viele Anwendungen nicht notwendig, neue Polymere zu synthetisieren, da bereits bekannte und verfügbare Kunststoffe z. B. durch die Zugabe von Additiven hinreichend optimiert werden können. So können die Lücken im Portfolio großer Hersteller in vielen Fällen durch die Herstellung maßgeschneiderter Compounds geschlossen werden.
Die Entwicklung solcher maßgeschneiderter Compounds ist eine von vielen Aufgabenstellungen der Gruppe Materialentwicklung am SKZ. Dafür besteht am SKZ die Möglichkeit, innovative Werkstoffe mit modernster Maschinentechnik zu aufzubereitan und auf diesem Weg ausgereifte industrielle Compounds zu kreieren. Neben klassischen Thermoplasten wie Polyolefinen, Polyvinylchlorid, Polyestern, Polyamiden, Polycarbonaten oder Styrolcopolymeren sowie deren Blends werden auch Biopolymere, Wood Polymer Composites (WPC), Hochleistungskunststoffe, Nanocomposites und thermoplastische Elastomere (TPE) nach spezifischen Kundenvorgaben entwickelt.
Unser Angebot umfasst im Einzelnen:
Ansprechpartner: Geschäftsfeldleiterin Materialentwicklung | Dr. rer. nat. Itana Radovanovic Friedrich-Bergius-Ring 22 97076 Würzburg Tel: +49 931 4104 460 Fax: +49 931 4104 707 E-Mail: i.radovanovic@skz.de | ![]() |