Für die Qualität eines Holzverbundwerkstoffes ist die Dispergierung der Fasern und die Haftung zwischen Kunststoffmatrix und Holzpartikel von entscheidender Bedeutung. Aus technischen Gründen (bessere Dispergierung, kürzere thermische Belastung, höhere Produktqualität) und aus wirtschaftlichen Gründen (Aufbereitung und Verarbeitung in einem Schritt) wurden neue Konzepte für die Profilextrusion von WPC erforscht.
Folgende Compoundiermaschinen kamen zum Einsatz:
jeweils gefolgt von einer Schmelzepumpe (GPE 45, Kreyenborg) und einem Profilwerkzeug (Fassadenprofil, Technoplast). Die Profile wurden mit einem Luftgebläse auf einer Rollenbahn abgekühlt. Die Schmelzepumpe wurde so konzipiert, dass eine schonende Aufnahme der Kräfte durch die Lager und eine Schmierung der Lager erfolgte.
Die Machbarkeitsuntersuchungen zeigen, dass die Direktextrusion von WPC auf klassischen Compoundiermaschinen verschiedener Bauart mit überschaubaren Investitionskosten möglich ist und eine gute Produktqualität erlaubt. Darüber hinaus wurden folgende Punkte festgestellt:
- gleichmäßiger Schub der Schmelze
- sehr gute Verteilung der Holzpartikel in der Matrix
- gute Oberflächenqualität
Eine Zusammenfassung der Ergebnisse und die detaillierten Ergebnisse sind in dem hier bestellbaren Forschungsbericht enthalten.
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Ansprechpartner:
Geschäftsfeldleiterin Materialentwicklung |
Dr. rer. nat. Itana Radovanovic
Friedrich-Bergius-Ring 22
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