DE | EN | CN | RU
Struktur-Eigenschafts-Beziehungen

 

Die Eigenschaften von Kunststoffbauteilen hängen nicht
nur vom chemischen Molekülaufbau des Polymeren ab, sondern auch von der Morphologie und dem Eigenspannungszustand, die sich verarbeitungsabhängig einstellen.

So bestimmen eine Vielzahl an Größen auf mikroskopischer Ebene die makroskopischen Eigenschaften eines Kunststoffteiles.

Je nach Verarbeitungsbedingungen entstehen z.B. unterschiedliche

  • kristalline Strukturen (Kristallinitätsgrad, Kristallmodifikationen, Überstrukturen),
  • Orientierungszustände (Molekül- und Faserorientierungen, die zu anisotropen
    Eigenschaften führen),
  • und Eigenspannungszustände.

POM-Formteil mit amorpher Randschicht
POM-Formteil mit amorpher Randschicht

Glasfaserorientierung in einem Spritzgussteil mit kreisrundem Fließhindernis (Fließrichtung der Schmelze von links nach rechts)
Glasfaserorientierung in einem Spritzgussteil mit kreisrundem Fließhindernis (Fließrichtung der Schmelze von links nach rechts)

Für die gezielte Einstellung der Eigenschaften eines Kunststoffbauteiles ist deshalb ein tieferes Verständnis
der Beziehungen zwischen Struktur und Eigenschaften entscheidend.

Die effektive Bestimmung solcher Effekte und Beurteilung deren Konsequenzen für das Bauteil werden am SKZ im Bezug auf bauteilspezifische Fragestellungen näher erforscht. Ziel ist dabei, diese Effekte gezielt steuern zu können, um negative Auswirkungen zu vermeiden oder sogar neue Vorteile zu gewinnen.

Spannungsdoppelbrechung an einem Spritzgussteil [Quelle: www.chemgapedia.de]
Spannungsdoppelbrechung an
einem Spritzgussteil

[Quelle: www.chemgapedia.deexterner Link]

 
 

Phased-Array-Ultraschallprüfung zur zerstörungsfreien Detektion von Spannungsrissen in Kunststoffteilen

Ansprechpartner:

Geschäftsfeldleiter Bauteileigenschaften

Dr.-Ing. Kurt Engelsing
Friedrich-Bergius-Ring 22
97076 Würzburg
Tel: +49 931 4104-147
Fax: +49 931 4104-707